Johann Sebastian Bach | Giovanni Pierluigi da Palestrina

Musikalisches Opfer | Christ lag in Todesbanden | Missa sine nomine | Kunst der Fuge

 

Instrumenta Musica | Ensemble Polyharmonique

Obwohl Johann Sebastian Bach (1685-1750) mit der Missa in h-moll, seinem Magnificat, den Motetten, Oratorien und Kantaten viele Glanzlichter der barocken Kirchenmusik schuf, hat er uns kein explizites Requiem wie etwa die von Heinrich Schütz komponierten Musikalischen Exequien hinterlassen.

In der Kunst der Fuge, seinem unvollendeten Schwanengesang, aber hat der große Thomaskantor seine Musik für die Ewigkeit bestellt. 

Als im Manuskript das B-A-C-H-Thema eingeführt wird und schließlich die Musik abbricht, lesen wir in der Handschrift von Bachs Sohn Carl Philipp Emanuel die Anmerkung:

 

„Ueber dieser Fuge, wo der Nahme B A C H im Contrasubject angebracht worden, ist Der Verfaßer gestorben.“ 

 

BACHs REQUIEM  ist ein durch Bearbeitung, Arrangement und Textierung zusammengestelltes Pasticcio sacro mit Werken aus verschiedenen Lebensphasen des Meisters.

Konzipiert als feierliche Missa pro defunctis spannt sich der musikalische Bogen von der frühen Kantate Christ lag in Todesbanden (BWV 4) über die von ihm für sechs Instrumente colla parte und Basso Continuo bearbeitete Missa sine nomine à 6 von Giovanni Pierluigi Palestrina bis zu den letzten Werken Musikalisches Opfer und Kunst der Fuge

Instrumenta Musica und Ensemble Polyharmonique präsentieren so das polyphone Antlitz des großen Tonschöpfers, welches so wertvoll für die Entwicklung aller klassischen Musik erscheint.

Die Gleichzeitigkeit von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in seiner Musik schenken uns einen Blick in die Ewigkeit.

© Ercole Nisini 2018     Impressum | Datenschutz

Fotos © Björn Kadenbach